Ein Liebesbrief an die Sprache nennt es Göran Hielscher, freiberuflicher Gestalter und Texter bei TXT’HYPE. Fünf Studenten des Studiengangs Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste in Berlin haben sich aufgemacht ein Magazin zu entwickeln, das vor allem für die gedacht ist, die im Beruf ganz bewusst mit Sprache zu tun haben: PRler, Werber, Journalisten, Berater, Coaches, Texter, Schauspieler, Sänger etc. Die Intention: voneinander lernen, sich inspirieren lassen und statt zu polarisieren, aufzeigen und aufklären. Die Idee gefällt mir und ich bin gespannt auf die erste Ausgabe. Als Vorläufer gibt es bereits ein Postermagazin mit einer abwechslungsreichen Mischung von Beiträgen verschiedener Autoren (Rhetoriker, Texter, Medien-Dozenten …) sowie einer Zusamenstellung „sprachlicher Ergüsse” unterschiedlichster Absender. Zum Beispiel: „Ich hatte vom Feeling her ein gutes Gefühl” (Andreas Möller). Oder: „Stirbt ein Bediensteter während einer Dienstreise, so ist damit die Dienstreise beendet.” (Kommentar zum Bundeskostenreisegesetz).
Artikel-Schlagworte: „Texte“
TXT’HYPE: Neues Magazin für Sprachkultur
Donnerstag, 3. September 2009Spickzettel für den guten Zweck
Mittwoch, 8. Juli 2009
Flott und flüssig formulierte Texte würden so manchen Geschäftsbrief lebendiger und persönlicher machen. Der Alltag sieht zum Leidwesen vieler jedoch genau umgekehrt aus. Langatmige Schachtelsätze, Wortmonster mit 6, 7 und mehr Silben und abstrakte Formulierungen erschweren das Verständnis.
Damit die Kommunikation im Alltag flotter funktioniert – ohne langes Nachschlagen – hat die in Rheda-Wiedenbrück ansässige Texterin Daniela Wohlfromm (Büro textwerk) in einem „Spickzettel für gute Texte“ die 12 wichtigsten Formulierungshilfen zusammengetragen und von der Druckerei Hanhardt, Rheda-Wiedenbrück, umsetzen lassen.
„Diese handlichen Tippgeber kamen im Freundeskreis und bei meinen Kunden so gut an, dass ich die Idee hatte, die Spickzettel zu verkaufen und den Erlös der ersten 500 Stück für einen guten Zweck einzusetzen“, berichtet Daniela Wohlfromm. Gesagt, getan. Paul Vorbohle, Inhaber von Druck und Büro Hanhardt aus Rheda-Wiedenbrück unterstützt diese Idee und platzierte die „Spickzettel für gute Texte“ an der Kasse seines Bürofachgeschäfts in Wiedenbrück.
Der Spickzettel kostet 2,50 EUR, steckt in einer Schutzhülle und hat das Format einer Visitenkarte. Passt also prima in jede Brief-, Hemd- oder Hosentasche. Firmen können die Spickzettel mit eigenem Logo auf der Kunststoffhülle bekommen und diese z. B. an Kunden und Lieferanten verschenken. Der Erlös der ersten 500 verkauften Exemplare geht der Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück zu. Daniela
Wohlfromm sucht weitere Einzelhändler, die den Spickzettel in ihrem Geschäft zum Verkauf anbieten würden. Kontakt unter: 05242 9388801