Archiv für Juli 2009

Wiederbelebt: Frauenbranchenbuch für OWL

Donnerstag, 30. Juli 2009

Im Januar 2010 soll das neue Frauenbranchenbuch-OWL nach 5 Jahren Pause erscheinen. Eine gute Gelegenheit  für Unternehmerinnen, Freiberuflerinnen, Künstlerinnen etc. aus dem Raum Ostwestfalen-Lippe, sich zu präsentieren. In einer Auflage von 20.000 Exemplaren liegt es kostenlos an zentralen Stellen in der Region aus.

Ich schätze und untersützte das Engagement  von Michaela Heinze, die sich als ehemalige FBB-Inserentin dazu entschlossen hat, das Ganze wieder aufleben zu lassen. Das FBB ist eine Möglichkeit für Frauen, sich zu vernetzen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Ich bin dabei.  Sie auch?

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Test: Wie ist Ihre individuelle Work-Life-Balance?

Donnerstag, 23. Juli 2009

Die Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum erarbeitet gerade eine Studie zu individuellen Lebenskonzepten. Es geht dabei um die so genannte „Work-Life-Balance” in einer veränderten Arbeitswelt mit vielschichtigen Anforderungen, zunehmendem Leistungsdruck, Angst um den Arbeitsplatz etc. In einem Test werden in über 100 verschiedenen Aussagen persönliche Verhaltensweisen und Einstellungen hinterfragt. Wer an dem Test teilnimmt, bekommt auf Wunsch nach ein paar Tagen eine Auswertung per E-Mail zugestellt. Ich habe gerade mitgemacht und bin jetzt gespannt auf das Ergebnis. Wobei ich meine Work-Life-Balance inzwischen sehr ernst nehme und diese auch ganz gut hinbekomme.

Scharf auf Kommunikation?

Dienstag, 14. Juli 2009

Ein gute Idee hatten Studierende des Studiengangs Kommunikationsmanagement an der Fachhochschule UMC Potsdam. Aus der eigenen Faszination heraus (so lautet es in der Pressemeldung) entwickelten zwei Studierende die Webseite www.scharf-auf-kommunikation.de.  Darin informieren sie über Studieninhalte, Organisation des Studiums etc., wollen “scharf” machen auf das Bachelor-Studium an der UMC Potsdam.

Leider verspricht der “scharfe” Titel mehr, als die Webseite halten kann. Layout und Inhalte sind recht fad. Ziemlich ausgelutscht und in diesem Fall unpassend  ist auch die Bildidee, Peperonis als Synonym für Schärfe einzusetzen. In den Texten fehlt mir die Begeisterung der Studenten. Und wo bitte ist die Erotik, mit der hier im Titel kokettiert wird?

Dabei könnte man diese wirklich gute Idee doch mit etwas mehr Leidenschaft durchaus überzeugend umsetzen. Man könnte mit Übertreibungen arbeiten, die einem die Luft nehmen … Mit Meinungen, Aussagen, humorigen Einschüben einzelner Studenten o. ä.

Fazit: Hier ist zwar ein guter Titel gefunden worden, aber er ist nicht konsequent als Leitidee umgesetzt worden. Es fehlt das Konzept, der rote Faden in der gestalterischen und inhaltlichen Umsetzung. Als Fachhochschule würde ich diese Webseite als Projekt erklären und im Rahmen des Studiums eine Praxisarbeit draus machen – mit fachlicher Hilfe. Denn die beiden Studenten haben es sicherlich nicht besser wissen können …

Dalai Lama kommt nach Frankfurt

Mittwoch, 8. Juli 2009

Habe gerade erfahren, dass der Dalai Lama vom 30. Juli bis 2. August in Frankfurt über die “Kunst des Lebens” spricht. Es gibt auch noch Eintrittskarten! Hier geht es zum Programm. Es soll sehr beeindruckend sein, ihn live zu erleben. Vielleicht mag ja jemand im Kommentar zu diesem Artikel davon berichten, wenn er da war. Ich werde es nicht schaffen.

Foto: © Hans-Dieter Erlenbach

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Spickzettel für den guten Zweck

Mittwoch, 8. Juli 2009

spickzettel_dwkleinFlott und flüssig formulierte Texte würden so manchen Geschäftsbrief lebendiger und persönlicher machen. Der Alltag sieht zum Leidwesen vieler jedoch genau umgekehrt aus. Langatmige Schachtelsätze, Wortmonster mit 6, 7 und mehr Silben und abstrakte Formulierungen erschweren das Verständnis.

Damit die Kommunikation im Alltag flotter funktioniert – ohne langes Nachschlagen – hat die in Rheda-Wiedenbrück ansässige Texterin Daniela Wohlfromm (Büro textwerk) in einem „Spickzettel für gute Texte“ die 12 wichtigsten Formulierungshilfen zusammengetragen und von der Druckerei Hanhardt, Rheda-Wiedenbrück, umsetzen lassen.

„Diese handlichen Tippgeber kamen im Freundeskreis und bei meinen Kunden so gut an, dass ich die Idee hatte, die Spickzettel zu verkaufen und den Erlös der ersten 500 Stück für einen guten Zweck einzusetzen“, berichtet Daniela Wohlfromm. Gesagt, getan. Paul Vorbohle, Inhaber von Druck und Büro Hanhardt aus Rheda-Wiedenbrück unterstützt diese Idee und platzierte die „Spickzettel für gute Texte“ an der Kasse seines Bürofachgeschäfts in Wiedenbrück.

Der Spickzettel kostet 2,50 EUR, steckt in einer Schutzhülle und hat das Format einer Visitenkarte. Passt also prima in jede Brief-, Hemd- oder Hosentasche. Firmen können die Spickzettel mit eigenem Logo auf der Kunststoffhülle bekommen und diese z. B. an Kunden und Lieferanten verschenken. Der Erlös der ersten 500 verkauften Exemplare geht der Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück zu. Daniela

Wohlfromm sucht weitere Einzelhändler, die den Spickzettel in ihrem Geschäft zum Verkauf anbieten würden. Kontakt unter: 05242 9388801

Aktion gegen Gen-Mais in Europa

Mittwoch, 8. Juli 2009

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Jetzt mitmachen und gegen die Zulassungen von Gen-Mais stimmen.
Dafür gibt es eine Online-Aktion bei Campact:
http://www.campact.de/gentec/sn6/signer
Hintergrund: Im April hat die Bundesregierung endlich den kommerziellen
Anbau von Gen-Mais verboten. Doch bald könnte wieder Gen-Mais auf
unseren Felder ausgesät werden: Die EU-Kommission will zwei neue Sorten
zulassen. Die Bundesregierung kann dies im EU-Ministerrat noch
 mit verhindern - scheint bisher aber wenig entschlossen.
Das Online-Netzwerk Campact und ein breites Bündnis von Umweltorganisationen
fordern von der Regierung, in Brüssel gegen die Zulassungen von Gen-Mais zu stimmen.
Zu Campact: Das ist ein gemeinnütziger Verein, der Kampagnen organisiert,
bei denen Menschen sich via Internet  in aktuelle politische Entscheidungen einmischen.
Gearbweitet wird in Büro im Ökologischen Zentrum in Verden  (bei Bremen) und in Berlin.
Man kann sich für einen Newsletter eintragen und wird informiert über aktuelle Aktionen
sowie deren Verlauf.

(Foto: pixelio.de, Kurt Bouda)

Studie: Deutsche lieben ihre Sprache

Dienstag, 7. Juli 2009

387579_r_k_by_ille-dunkel_pixeliodeDas Mannheimer Institut für Deutsche Sprache (IDS) und der Lehrstuhl Sozialpsychologie der Universität Mannheim veröffentlichten gestern die Ergebnisse ihrer Studie zu Spracheinstellungen in Deutschland. Hier einige Auszüge aus der Pressemeldung:

Eines der wichtigsten Ergebnisse ist die große Verbundenheit der Deutschen mit ihrer Sprache. 87% aller Befragten geben an, dass ihnen die deutsche Sprache gut bis sehr gut gefällt. Sie empfinden Stolz (56%) und Liebe (47%) für ihre Sprache und beschreiben sie als schön, anziehend, logisch, aber auch schwierig. Während 1997/1998 nur 13% aller Deutschen

(Foto: pixelio.de, Ille Dunkel)

erklärten, ein großes Interesse an der Pflege der deutschen Sprache zu haben, sind es heute 35%. (…)

Fast alle Befragten halten es für wichtig bis sehr wichtig, dass man sich beim Sprechen (92%) und Schreiben (95%) sorgfältig ausdrückt und die Rechtschreibregeln beachtet. Einwanderer messen der Sorgfalt beim Sprechen eine noch größere Bedeutung bei. (…)

Schule und Politik sollten mehr für die deutsche Sprache tun: 78% der Deutschen sind der Meinung, dass mehr für die deutsche Sprache getan werden sollte. Ein Gesetz zum Schutz der deutschen Sprache lehnt die Mehrheit (58%) dennoch ab. Vor allem von Lehrern, Schulen und Jugendeinrichtungen wird erwartet, dass sie sich stärker um die Sprache kümmern sollten (73%). An zweiter Stelle wird die Politik genannt (39%), an dritter Stelle die Eltern (28%). (…)

Lesen im Internet hemmt das Interesse an Büchern nicht: Knapp die Hälfte der Befragten liest mindestens einmal pro Woche deutsche Bücher (49%) und deutsche Beiträge im Internet (45%). Noch mehr Befragte lesen regelmäßig deutsche Zeitungen oder Zeitschriften: 70% tun dies täglich, 21% einmal pro Woche. Während Frauen häufiger Bücher lesen als Männer, verfolgen Männer häufiger Beiträge im Internet. Menschen, die häufig im Internet lesen, zeigen insgesamt ein intensiveres Leseverhalten. Sie nutzen häufiger deutsche Wörterbücher und lesen häufiger Bücher, Zeitungen und Zeitschriften. Hinweise darauf, dass der Internetkonsum dazu führt, dass weniger Bücher gelesen werden, finden sich in der Studie nicht.