Archiv für die Kategorie „Konsumbewusst“

Vorfreude auf’s Zuckerfasten – nicht wirklich!

Dienstag, 16. Februar 2010

Auweia. Am Donnerstag geht’s los. Ich habe mich freiwillig bereit erklärt, dem Zucker für einige Zeit zu entsagen. Genaugenommen vom 18.2 bis zum 1. April. Aber das will ich nicht versprechen, weil ich Anfang März 10 Tage nach Spanien fliege. Und da gibt es bestimmt einige süße Verlockungen …  Dennoch: ich fühlte mich angesprochen durch diese Idee. Ich esse einfach zu viel Süßkram zwischendurch, da kommt eine Pause gerade richtig. Und wenn sie “nur” 2 Wochen dauert. Lange genug für eine, die das Naschen schlecht sein lassen kann. Morgen kratze ich noch die letzten Reste aus dem Nutella-Glas und dann heißt es: Immer schön nett sein zu Daniela :) , denn mit ihr ist jetzt schlecht Zuckerschlecken.

Die Initiatoren dieser, ich nenn’ sie mal  Good-Will-Aktion sind zwei rührige Ernährungsfachfrauen, die z. B. auch den Jetzt-ess-ich-Blog auf die Beine gestellt haben. Im Blog gibt es weitere Informationen zum Zuckerfasten. Wer noch mitmachen möchte, sollte sich schnell dort anmelden. Ist völlig kostenlos, werden auch keine Nahrungsergänzungsmittel oder Diätmittelchen verkauft … Ist ‘ne gute Sache.

Süße Grüße

Das Kaufhaus für die kleinen Hersteller

Freitag, 18. Dezember 2009
Chocolaterie der Sinne, Bea Edelmann

Chocolaterie der Sinne, Bea Edelmann

Sie suchen noch ein schönes Geschenk? Ich bin heute auf ein ganz besonderes Online-Kaufhaus aufmerksam geworden. Das große Kaufhaus für kleine Hersteller: KLICK Germany gibt es schon seit 2007 – nach einer Idee von der Journalistin Jana Schütze und dem Fotografen Andreas Krone. Das Besondere daran: Hier gibt es nur Produkte, die von kleinen Firmen in Deutschland hergestellt werden. Oftmals Unikate und ausgefallene Sachen, auf die man sonst wohl nur durch Zufall stoßen würde. Die schönen Zündholz-Kompositionen von Elisabeth Theresia Sailers sind nur ein Beispiel von vielen. (weiterlesen…)

Wahre Geschichten …

Freitag, 18. Dezember 2009

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Gerade gelesen im Online-Magazin der Existenzielle: Eine wahre Geschichte über eine Frau, die von einem Zündhölzer-Vertreter reingelegt wurde und nun mit zündenden Ideen gegen Ihren Schuldenberg angeht. Ihre Ideen kann man z. B. bei KLICK Germany kaufen.

Ernährungsberatung einmal anders: Jetzt ess’ ich!

Freitag, 27. November 2009

“Finden Sie nicht auch,  dass das Leben viel zu schön und zu kurz ist, um sich minderwertige Dinge in den Mund zu schieben, sich mit Diäten herumzuplagen und ständig überlegen zu müssen, was man essen darf und soll und was nicht?”

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Um dem entgenzuwirken haben die Ernährungs- und Diätberaterinnen Susanne Hagedorn und Konstanze Moos das Projekt “Jetzt ess ich!” ins Leben gerufen. Sie wollen das Image natürlicher Nahrung aufpolieren. Mit zahlreichen Aktionen, einer xing-Gruppe, einem Blog, Medienauftritten, Schülerprojekten u. v. m. Es ist jeder willkommen, der das Projekt kreativ unterstützen und sich einbringen möchte. Konkret werden Multiplikatoren aus Schulen und Unis gesucht. Mehr dazu erfahren alle Interessierten auf den Webseiten “Jetzt ess ich”.

Klassische Frischmilch gefunden im K+K Markt

Dienstag, 10. November 2009

frische_vollmilch_blau_0035_1000Im Juni dieses Jahres kritisierte ich in meinem Blogeintrag “Frischmilch: Und sie hält und hält …”, dass ich in den Supermärkten nur noch die länger haltbare ESL-Milch bekomme. Durch Zufall kaufte ich vor kurzem mal in einem K+K Markt ein. Bei der Frischmilch traute ich meinen Augen nicht: Es gibt sie doch noch! Die klassisch pasteurisierte Milch mit dem gewohnt guten Geschmack, die nach 10 Tagen Kühlung nicht mehr genießbar ist.

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Neue Trendstudie zum ethischen Konsum erschienen

Freitag, 4. September 2009

Vorab eine Begriffserklärung vom Trendbüro Hamburg:

Ethischer Konsum …

… bezeichnet ein Konsumentenverhalten, bei dem die Konsumenten Wert auf

ökologische und soziale Kriterien legen. Zu diesen ethischen Kriterien gehören u. a. die Verwendung biologisch angebauter Materialien und Inhaltsstoffe, klimafreundliche ngebote, die Unterstützung der regionalen Wirtschaft, gerechte Löhne, gute Arbeitsbedingungen, Verzicht auf Kinderarbeit.

Ethische Konsumenten wollen ihre Einkaufsmacht nutzen, um eine nachhaltige Wirtschaft zu unterstützen. Trotzdem bestimmen egoistische Motive auch dieses Konsumverhalten mit. Die Konsumenten wollen gesünder einkaufen, sich selbst verwöhnen, sich mit dem Kauf ethisch korrekter Produkte ausweisen etc.

Ethischer Konsum geht einher mit einer Kritik am Massenkonsum und an der Wegwerfmentalität. Ethischer Konsum ist eine positive Alternative zum Verzicht, der den meisten Konsumenten sehr schwerfällt.

Frauen und Babyboomer setzen auf Ästhetik, Genuss und Selbstverbesserung

Im Auftrag der Otto Group hat das Trendbüro Hamburg eine Studie erstellt zur Zukunft des ethischen Konsums. Sie ist heute erschienen. Hier einige zentrale Aussagen:

In den vergangenen zwei Jahren war ethischer Konsum ein zentrales Medienthema. Bio-, Fair- und Regio-Produkte haben trotz stagnierender Löhne geboomt. Besonders Frauen, höher Gebildete und die 48- bis 67-Jährigen haben diese Entwicklung vorangetrieben. Wie in der OTTO-Trendstudie analysiert wurde, waren die Aspekte Ästhetik, Genuss und Selbstverbesserung entscheidend. Sie ersetzten die Ideale Verzicht und Weltverbesserung der Öko-Bewegung der achtziger Jahre. Auch das Interesse der Männer sowie der Generation X (28 – 47 Jahre) hat stark zugelegt. Sie kaufen biologische Produkte, weil sie damit sich und ihrer Gesundheit etwas Gutes tun wollen. Außerdem sind sie bereit, auch mehr Geld für ethischen Konsum auszugeben als noch vor 2 Jahren.

Nachhaltig wirtschaften zahlt sich aus!

Sechs von zehn Deutschen sehen „grüne”, klimafreundliche und verantwortungsvoll handelnde Unternehmen als die Gewinner der aktuellen Wirtschaftskrise, über alle Generationen-, Bildungs- und Geschlechterunterschiede.

Hier geht’s zum kostenlosen Download der 122 Seiten umfassenden PDF -mit weiteren spannenden Details und Zukunftsszenarien rund um den ethischen Konsum.

Jetzt gibt es ein einheitliches Logo „Ohne Gentechnik”

Freitag, 14. August 2009
einheitliches ohne-gentechnik-logo

einheitliches ohne-gentechnik-logo

Die Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner stellte Anfang dieser Woche das neue Logo für gentechnikfreie Lebensmittel vor. Lebensmittelhersteller können das neue Label kostenlos nutzen. Die Angabe “Ohne Gentechnik” darf nur verwendet werden … (hier geht es zur vollständigen Pressemeldung der Bundesregierung)


Aktion gegen Gen-Mais in Europa

Mittwoch, 8. Juli 2009

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Jetzt mitmachen und gegen die Zulassungen von Gen-Mais stimmen.
Dafür gibt es eine Online-Aktion bei Campact:
http://www.campact.de/gentec/sn6/signer
Hintergrund: Im April hat die Bundesregierung endlich den kommerziellen
Anbau von Gen-Mais verboten. Doch bald könnte wieder Gen-Mais auf
unseren Felder ausgesät werden: Die EU-Kommission will zwei neue Sorten
zulassen. Die Bundesregierung kann dies im EU-Ministerrat noch
 mit verhindern - scheint bisher aber wenig entschlossen.
Das Online-Netzwerk Campact und ein breites Bündnis von Umweltorganisationen
fordern von der Regierung, in Brüssel gegen die Zulassungen von Gen-Mais zu stimmen.
Zu Campact: Das ist ein gemeinnütziger Verein, der Kampagnen organisiert,
bei denen Menschen sich via Internet  in aktuelle politische Entscheidungen einmischen.
Gearbweitet wird in Büro im Ökologischen Zentrum in Verden  (bei Bremen) und in Berlin.
Man kann sich für einen Newsletter eintragen und wird informiert über aktuelle Aktionen
sowie deren Verlauf.

(Foto: pixelio.de, Kurt Bouda)

Tricks der Werbeanrufer: Selbst ernannte Kooperationspartner der Stiftung Warentest

Donnerstag, 25. Juni 2009

Werbeanrufer schieben gern bekannte Institutionen oder auch Unternehmen, Behörden etc. aus der Region vor, um beim Angerufenen Vertrauen zu wecken …

Heute erreicht mich ein Akquise-Anruf von „Europas größtem Makler für Krankenversicherungen“. Das erfuhr ich jedoch nicht aus dem Einstiegssatz. Der klang in etwas so: „Als Kooperationspartner der Stiftung Warentest möchten wir Ihnen einmal unverbindlich und kostenlos vorstellen, wie Sie im Jahr 1000 EUR für Ihre Krankenversicherung sparen können … „ Dafür wollte man mit mir einen Gesprächstermin vereinbaren. Erst auf Nachfrage bekam ich heraus, dass es sich hier um den besagten Versicherungsmakler handelt, der mir eine andere Krankenversicherung aufschwatzen wollte. Dabei bin ich mit meiner Kasse sehr zufrieden, auch wenn sie ein paar Euro mehr kosten sollte. Da ich gerade 3 Minuten Zeit hatte, rief ich mal eben bei den Pressekollegen von Stiftung Warentest an. Die wussten von nichts. Wunderten sich auch nicht über die selbst ernannten Kooperationspartner und wählten sich gleich mal nach Bielefeld durch. Welch ein Segen, dass inzwischen kein Werbeanruf mehr mit unterdrückter Rufnummer erfolgen darf ;)

Fahrrad- statt Autoflotte?

Mittwoch, 24. Juni 2009

Ulrich Prediger aus Gundelfingen hat letztes Wochenende den Karma-Konsum-Gründeraward (www.karmakonsum.de) bekommen für eine ziemlich ökokorrekte Geschäftsidee: die Leaserad GmbH. Er bietet Unternehmen, Behörden, Kliniken etc. eine vollständige Fahrradflotte auf Leasing-Basis. Ein klasse Idee, wie ich finde. Mehr dazu unter: www.leaserad.de

Quelle: pixelio.de, Uschi Dreiucker

Quelle: pixelio.de, Uschi Dreiucker